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So vergingen
nochmals 8 Jahre, ohne daß etwas geschah. 1979 stellte die Stadt
Trochtelfingen
als Nachfolgerin der Gemeinde Steinhilben erneut den Antrag auf
Abbruch. Der mit der
Untersuchung beauftragte Sigmaringer Restaurator Ernst Lorch
fand gotische Wandmalereienan der Ostwand.
Nach seinem Untersuchungsbericht müßte die Kapelle in der
Barockzeit vergrößert und renoviert worden sein. Dieser positive
Befund
war ausschlaggebend, die Kapelle zu erhalten und nicht abzubrechen.
1981 erstellte der Trochtelfinger Architekt Winfried Winkelmann einen
Kostenvoranschlag in Höhevon
85 000 DM. Es vergingen noch weitere Jahre bis die Renovierung in Angriff genommenwurde.
Einige Bürger übernahmen handwerkliche Aufgaben, und zahlreiche Geld-
und Materialspenden gingen ein. In der Zwischenzeit wurde der
Altar in der SigmaringerWerkstatt E. Lorch meisterhaft restauriert.
Als Abschluß der Großrestaurierung
konnte am Sonntag, dem 11. Oktober 1987 mit einem großen
Festgottesdienst und
anschließendem Festtag die Kapelle wieder feierlich eingeweiht werden.
Der Nachbar Matthäus Zeiler erklärte sich bereit, das "Betläuten" wiederzu übernehmen.
So ist die St. Johanneskapelle wieder ein Kleinod der ganzen Steinhilber
Gemeinde geworden.
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