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Der
Altar aus Holz, marmoriert, stammt aus
der Mitte des vorigen Jahrhunderts. Das Altarblatt zeigt oben den
Jesusknaben, der unten von
den 14 Hl. Nothelfern umgeben ist. Der Gammertinger Maler Constantin
Hanner ( 1827-1893 ) hat
im Jahre 1866 das Bild auf Leinwand gemalt und unten links signiert ( C.
Hanner pinxit 1866). Es mißt 1,20 x 0.80 m und ist oben halbkreisförmig abgerundet.
Die gedruckte
Bildtafel an der linken Wand mit den 14 Nothelfern aus dem Jahr 1879 ist
eine Stiftung von
Pfarrer Karl Schmid ( 1841 - 1926 ). Die 14 Nothelfer sind: Hl.
Achatius, Hl. Ägidius,
Hl. Barbara, Hl. Blasius, Hl. Christopherus, Hl. Cyriacus, Hl.
Dionysius, Hl. Erasmus, Hl.
Eustachius, Hl. Georg, Hl. Katharina, Hl. Margaretha, Hl. Pantaleon, Hl.
Vitus ( alphabetisch
). Einige Bilder an den Wänden sind aus dem vorigen Jahrhundert. Der
schlechte Zustand der ganzen Kapelle
machte dringend eine Restaurierung notwendig. 1989 wurde der Altar in
der Werkstatt des Munderkinger
Restaurators Kopp wiederhergestellt. Das Werk von Constantin Hanner
kommt dadurch wieder zu
voller Geltung und erstrahlt im alten Glanz.
Der Fußboden erhielt schöne Ziegelplattendie sich sehr harmonisch und wärmend einfügen.
Das schadhafte Dachgebälk wurde ausgebessert, und das Dach mit neuen
Biberschwanzziegeln
neu gedeckt.
Wie bei der St. Johanneskapelle legten die Bürger Steinhilbens Hand an und
übernahmen viele handwerkliche Arbeiten selbst. Leider wurde versäumt,
am Dach eine
Dachrinne anzubringen um das Regenwasser abzuleiten. Auch eine fehlende
Lüftung im Innern
läßt die Feuchtigkeit nicht entweichen, so daß bereits heute wieder
Schäden
sichtbar sind. Mit einem Gemeindefest im Sommer 1992 wurde die Kapelle
wieder der Öffentlichkeit
übergeben. Möge das "Käpelle" wieder eine Stätte der Zuflucht
in Not und des Gebetes werden, wie es früher bei unseren Vorfahren war,
schreibt Andreas
Hummel aus Steinhilben in seinem Renovierungsbericht.
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