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1698
/ 99:
Bau der Kirche an der
Stelle der früheren
Pankratiuskapelle
17.11.1709:
Weihe der Kirche zu Ehren
des Heiligen Pankratius durch den Konstanzer
Weihbischof Konrad
Ferdinand Geist von
Wildegg.
In den Jahren zwischen
1769
und
1776
müssen an der Kirche
größere
Reparaturen vorgenommen werden.
Ab
24.10.1802
wird regelmäßig
Gottesdienst durch
Kaplan Benedikt Rebstein (aus Trochtelfingen)
abgehalten.
Am
04.06.1803
erhält
Steinhilben vom Konstanzer Generalvikar
Ignaz Freiherr von Wessenberg die Erlaubnis, einen
eigenen Friedhof bei der
Kirche anzulegen. Bis dahin mussten die Toten nach
Trochtelfingen zum Friedhof
geführt werden. Dieser lag bis ins Jahr 1500 um die St.
Martinspfarrkirche
und wurde im Jahre 1501 neben der St. Erhardskapelle neu
angelegt. Der letzte
Weg der Toten zur letzten Ruhestätte ins "Städtle" ging
nicht der heutigen Straße nach, sondern den etwas
kürzeren Weg,
den sogenannten Totenweg, der in der Mitte des Talweges
abzweigt. Das Gelände
für den neuen Friedhof in Steinhilben wird dem Lammwirt
Johann Georg Hem
abgekauft. Er selbst starb am 16. Dezember 1803 im Alter
von 40 Jahren und
wurde damit als erster (!) Erwachsener auf dem neuen
Friedhof begraben.
1803:
Anschaffung der
barocken Monstranz.
1832:
Anschaffung
einer gebrauchten Orgel mit 6 Registern.
1836:
Kaplan Strobel
schafft 2 Seitenaltäre an,
die 1880 durch neuromanische Kastenaltäre ersetzt
werden.
1841
/ 42:
Westlich der
Kirche wird ein neues Pfarrhaus gebaut
Am
22. Juni 1845
besucht Erzbischof
Hermann von Vicari aus Freiburg
Steinhilben und besichtigt die Kirche und das Pfarrhaus.
Am
13. Oktober 1846
bezieht Pfarrverweser
Söll das neue Pfarrhaus.
1846:
Auf die Kirche kommt der
erste Blitzableiterdurch den Schlosser Alois Fecht aus Trochtelfingen
1855:
Neuer Innenverputz, neue
Decke, neuer Boden im
Chorraum. Ein neuer Kelch wird angeschafft.
1856:
Schultheiß Johann
Roggenstein (1781 - 1865)
stiftet ein Tragkreuz.
1880:
Neuer Hochaltar (
vermutlich von Schäfer
aus Hechingen ). Er wird aus Spenden bezahlt, deshalb
sind keine Rechnungsunterlagen
vorhanden.
1881:
Neue Seitenaltäre, neue
Kanzel.
1883:
Anschaffungen von 20
vergoldeten Altarleuchtern
von Goldschmied Josef Aker in Sigmaringen für 60 Mark.
1904:
Außenrenovation
1912:
Eine neue Monstranz wird
gestiftet, ein dazu
passender Kelch wird angeschafft.
1913:
Elektrisches Licht
1924:
3 Gußstahlglocken werden
angeschafft.
1933:
Reparaturen an der St.
Johanneskapelle
1935:
Die alte, barocke
Monstranz wird restauriert.
Am
14. Juni 1938
beginnen die Arbeiten zur
Erweiterung der Kirche
mit dem Abbruch des Ölberges.
Am
15.09.1940
Weihe des neuen
Friedhofskreuzes.
Am
23. April 1945
werden durch Sprengungen
auf der "Muna Haid"
durch den Luftdruck einige Fenster in der Kirche und den
beiden Kapellen eingedrückt.
Am
08. April 1946
kommt der Patronatsherr
SD. Prinz Max, Egon zu
Fürstenberg ( 1896-1959 ) aus Donaueschingen zu einem
kurzen Besuch.
1949:
Im alten Teil der Kirche
werden durch die Firma
Sixt aus Krumbach 8 neue Fenster für 2 491,00 DM
eingebaut.
1949/50:
Eine neue elektrische
Läuteanlage wird durchdie Firma Philipp Hörz in Ulm eingebaut.
Von den 2 944,00 DM zahlt die
bürgerliche Gemeinde 1 500,00 DM. Das sogenannte
"Vesperläuten"
um 16/18.oo Uhr wird wieder aufgenommen.
1955:
Der Kirchenvorplatz wird
neu gestaltet und eine
neue Mariensäule aufgestellt. (Bild unten rechts)
1956:
Im Chor wird durch die
Firma Kaspar Zeiler, Steinhilben,
ein neuer Plattenboden gelegt.
1957 - 1959:
Größte Renovation in der
Kirche: neuer
Hochaltar, neue Deckenbilder, die Sakristei wird
vergrößert.
1963:
Eine neue Heizung wird
für 12 000 DM eingebaut.
1974:
Der Friedhof wird
von der bürgerlichen
Gemeinde übernommen.
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