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Verhältnismäßig lang waren die
„Geburtswehen“ des neuen Augstbergturmes, bis er am Himmelfahrtstag
des Jahres 1963 seiner Bestimmung übergeben werden konnte.
Die junge Generation wußte vom alten Turm nur noch vom Hörensagen
und der Augstberg war inzwischen Wald geworden, der keine Sicht mehr bot. Erst
in den 50er-Jahren konnte der Gedanke an einen neuen Aussichtsturm ernsthaft
erwogen werden. Die Gemeindeverwaltung von Steinhilben hat im Winter 1958/59
mit dem Angebot an den Schwäbischen Albverein, das erforderliche Bauholz
zu stellen, den entscheidenden Anstoß für die Errichtung eines neuen
Turmes gegeben. Am 4. Juni 1960 besuchte der Vereinsvorsitzende Georg Fahrbach
den Augstberg und der Hauptausschuß nahm in seiner Sitzung vom 11. Juni
1960 den Antrag von Gemeinde und Albvereinsortsgruppe positiv auf.
Architekt Vöhringer, Bernloch, der den Sternberturm (1952) und den Steinknickleturm
(1956) erbaut hatte, wurde mit der Planung beauftragt. Nachdem im Frühjahr
1962 die baupolizeiliche Genehmigung erteilt war, begannen die Mitglieder der
Ortsgruppen in freiwilliger Arbeit mit dem Ausheben der Baugrube und Zimmermeister
Franz Bross aus Steinhilben wurde mit dem Bau des Turmes beauftragt.
Am 12. Oktober 1962 konnte das Richtfest gefeiert
werden.
Der Turm mißt bis zu der ihn krönenden
Laterne 28 m. Sein Sockel ist in kompaktem Fels gegründet.
Auf 126 bequem begehbaren Treppenstufen wird das 6. Obergeschoß erreicht,
von dem eine Wendeltreppe mit 14 Stufen zum Aussichtsgeschoß führt.
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