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Steinhilben liegt auf der mittleren
Schwäbischen Alb, der Reutlinger Alb. Innerhalb dieser
Reutlinger Alb gehört es zur Kuppenalb, dem Teil der Alb
zwischen Albtrauf (Albaufstieg im Norden) und Flächenalb.
Die Grenze zwischen Kuppenalb und Flächenalb, die sogenannte
Klifflinie, verläuft südlich von uns auf einer Linie
nördlich an Gammertingen vorbei, zwischen Steinhilben
und Wilsingen, nördlich an Pfronstetten vorbei und dann
Richtung Nordost. Entstanden sind die Kuppen der Schwäbischen
Alb durch Korallenriffe im Jurameer, die nach Entstehung der
Schwäbischen Alb der Verwitterung besser standhielten,
als die wohlgelagerten Schichten des weißen Juras dazwischen.
Typische solche Kuppen (Korallenriffe) auf unserer Markung
sind der Augstberg (849 m), der Bühl (838 m), der Zwiefelberg
(804 m) und der Schneeberg (814 m), die alle auf einer Flucht
liegen und die Wasserscheide zwischen Seckach und Zwiefalter
Aach bilden.
In den Trockentälern dazwischen finden wir Felder und
Wiesen, die immer wieder unterbrochen werden durch natürliche
Steinriegelhecken. Obwohl die Felder sehr steinig sind, war
man bei der Flurbereinigung doch einigermaßen überrascht
über die Bonität der Felder. Dennoch ist wohl festzustellen,
daß für den Naturfreund die herbe und rauhe Landschaft
mehr Wonne bedeutet als für die Bauern der Gegend.
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