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Einwohnerzahl: (Stand: 31.12.2008)

männlich:
weiblich:
Gesamt:

661
662
1323

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Freie Gewerbeflächen befinden sich am Ortsausgang in Richtung Trochtelfingen.

Baugrundstücke für Häuslesbauer sind im Neubaugebiet "Bühl" sowie einzelne Grundstücke in den "älteren Baugebieten" vorhanden.

Auskunft erhalten Sie auf der Ortschaftsverwaltung Steinhilben während den üblichen Öffnungszeiten
 

Heraldisch betrachtet zeigt die Geschichte Steinhilbens einen bunten Wechsel adeliger Herrschaft, wie er vom frühen Mittelalter an bis ins 20. Jahrhundert hinein für Gebiete zwischen mächtigen Fürsten - hier Württemberg und Hohenzollern - typisch ist.

Steinhilben ist zur Zeit der frühesten Erwähnung anno 1247 Herrschaftsteil der Pfalzgrafen von Tübingen.In einer Urkunde aus diesem Jahr wird ein "dominus Wolpotus de Stainhulwe" genannt. Er entstammt einer Seitenlinie der Herren von Wurmlingen. Aus dem Wappen der beiden Geschlechter läßt sich dies schließen: ein schwarzer feuerspeiender Drache mit gezahnter Halsrückenpartie und krallenbewehrten Vorderfüßen auf grünem Dreiberg.

1310 verkaufen die Grafen Rudolf und Albrecht von Hohenberg den Ort Trochtelfingen an den Grafen Eberhard von Württemberg. Die Hohenberger erwerben Ende des 13. Jahrhundertrs Ländereien von den Pfalzgrafen von Tübingen, dabei kommt auch Steinhilben in den Besitz der Hohenberger.Schon 1316 überläßt Graf Eberhard von Württemberg Trochtelfingen pfandweise seiner Tochter Agnes, die den Grafen Heinrich von Werdenberg heiratet.

Später allerdings entstehen Streitigkeiten, als 1446 die Württemberger Trochtelfingen zurückforderten. Markgraf Jacob von Baden, der den Zwist schlichtet, entscheidet zugunsten der Werdenberger. Von da an gehört auch Steinhilben zum werdenbergischen Gebiet, bis 1534 mit dem Tode des Grafen Christoph von Werdenberg dieses Geschlecht ausstirbt.Erbe ist nun das Haus Fürstenberg, das bis 1806 die weltliche Herrschaft ausübt.

Durch die Rheinbundakte erhält der Fürst von Hohenzollern - Sigmaringen die Landeshoheit in Steinhilben.

Die Revolutionswirren von 1848 veranlassen die Fürsten von Sigmaringen und Hechingen, ihre Ländereien 1849 an den König von Preußen zu verkaufen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kommt der einstige preußische Verwaltungsbezirk Sigmaringen 1952 an das neu gebildete Land Baden - Württemberg.

 

Ein Gemeindewappen wird Steinhilben am 16. Dezember 1952 offiziell durch die vorläufige Regierung von Baden - Württemberg verliehenIm geteilten Schild zeigt es oben in Silber auf grünem Dreiberg einen wachsenden feuerspeienden rotbewehrten schwarzen Drachen, unten in schwarz eine dreilatzige silberne Fahne. Die Farben Schwarz und Weiß symbolisieren frühere hohenzollerische Landeshoheit. Das Wappenbild der oberen Schildhälfte ist Siegeln der Herren von Steinhilben entnommen. Die dreilatzige Fahne deutet auf die mittelalterliche Herrschaft der Grafen von Werdenberg hin.

Im 1973 neugebildeten Landkreis Reutlingen wird im Zuge der Gemeindereform Steinhilben 1975 ein Stadtteil von Trochtelfingen. Das Wappen von Trochtelfingen erinnert an die einst veringischen und hohenzollerischen Zugehörigkeiten der Stadtteile. Wappen und Flagge werden am 28. April 1977 verliehen.

Anmerkung: Der Text und die Wappen wurden aus dem Wappenblatt der Gemeinde Steinhilben entnommen. Konzeption & Grafik: Schepper 1997 aus Anlaß der 750 - Jahr - Feier.

In Vorbereitung - wir bitten um Geduld

                   

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